Beschreibung 
HEVIZ
Der größte Naturthermalsee Europas.
Inteli-Tipp: Viele Krankenkassen haben Verträge mit ungarischen Thermalbädern. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über eine mögliche Kostenbeteiligung.
Der Ort Héviz besitzt ein außergewöhnliches Mikroklima durch den 4,44 Hektar großen See, der mit einem ca. 50 Hektar großen Wald umrandet ist.
Der vor etwa 200 Millionen Jahren entstandene Thermalsee wird von geothermischen Energien aufgewärmt. Seine Temperatur ergibt sich nach dem Mischen von warmen Quellenwasser und Karstwasser. Im Sommer ist die Wassertemperatur meistens 33-35 °C, im Herbst und im Winter etwas niedriger, sie fällt jedoch nie unter 22 °C. Auch im Winter können sie unter freien Himmel schwimmen.
Die speziellen Heilwirkungen des Thermalsees entstehen durch den schwefel- und radiumhaltigen Schlamm, der mehrere Meter dick am Seegrund abgelagert ist.
Der Hévízer See ist ein ganz besonderes geologisches Gebilde. Nur auf der nördlichen Insel von Neuseeland (Rotorua) gibt es eine ähnliche Erscheinung. Eine botanische Seltenheit ist der Lotusbestand (Indische Seerosen) des Thermalsees.
Wellness - Beauty - Familienurlaub - Threme in Héviz
Im Héviz und in der Umgebung stehen mehrere Klassische- und Clubhotels, sowie Pensionen und Campingplätze zur Verfügung. Weitere Informationen entnehmen Sie aus den Hotelbeschreibungen. Den See selbst können Sie nicht als Strandbad benutzen. Strandbäder finden sie am Balaton / Plattensee, etwa 6 km von Héviz entfernt oder nutzen Sie die Badelandschaft ihres Hotels.
Heilkur - Thermalwasser
Info: Die Inanspruchnahme der Kur von Héviz bedarf einer vorangegangenen ärztlichen Untersuchung! Untersuchungen können sie aber auch vor Ort, am See oder in den Hotels mit entsprechenden Therapieabteilungen durchführen lassen. Falls sie Untersuchungsergebnisse oder Empfehlungen von Ihrem Hausarzt besitzen, nehmen sie diese bitte mit.
Die Wirkung der Hévízer Heilkur ist sehr komplex. Die Wassertemperatur, die chemische Zusammensetzung, der Schlamm, die Luft, die radioaktive Strahlung des Wassers und das Klima spielen eine besondere Rolle. Vor den Anwendungen benötigt man eine ärztliche Untersuchung, bei der die bewegungsorganischen Beschwerden und der allgemeine Zustand des Körpers überprüft werden.
Der Arzt stellt ein Kurprogramm aufgrund der Untersuchung zusammen, und kombiniert dabei die Badekur mit mehreren anderen Therapien. Er schreibt genau die Badedauer vor. Eine Hévízer Kur dauert 2-3 Wochen. Die Kurdauer wird bestimmt, durch die Art der Krankheit, den allgemeinen Zustand des Patienten und dem Zeitraum seit wann eine Krankheit besteht.Des weiteren sind die empfohlenen Regelungen einzuhalten: ein Aufenthalt im Heilwasser sollte maximal 30-40 Minuten lang sein. Nach dem Baden sollte nicht geduscht werden, damit die Mineralien länger durch die Haut dringen können. Anschließend ist eine Ruhephase von einer Stunde auf jeden Fall einzuhalten.
Info: Viele Hotels in Héviz verfügen über eine eigene Heilwasserversorgung, sowie eine eigene Heilabteilung. Sie können Behandlungen sowohl im Hotel als auch am Thermalsee in Anspruch nehmen. In der Mitte des Sees (s. Bildgalerie) befinden sich Behandlungs- und Untersuchungsräume sowie Umkleidekabinen. Dadurch, dass sie direkt vom Gebäude ins Wasser steigen, können Sie auch im Winter ohne Erkältungsgefahr im See baden.
Kontraindikation:
Bösartige Geschwülste (auch nach der erfolgreichen Operation ist die Kur nicht zu empfehlen) - Kreislaufstörende Wirkung verursachende (dekompensierte) - Herzkrankheiten - Adersystemerkrankungen, hoher Blutdruck (wenn er auf das erwünschte Niveau nicht einstellbar ist oder organische Beschwerden verursacht) - Schwere Arterienverkalkung (Arteriosklerose) - Herzkranzarteriensklerose - Zustand nach einem Infarkt (wenn vom Arzt nicht empfohlen) - schwere Krampfaderschäden (venöse Thrombosen) - Alle akuten entzündlichen Erkrankungen (Krampfaderentzündungen sowie die aktive Phase der Gelenkentzündung) - Alle akuten und chronischen ansteckenden Krankheiten (z.B. Tuberkulose, Hepatitis usw.) - Weißblütigkeit - Erkrankungen der blutbildenden Organe (Perniziöse Anämie, Leukämie, Hämophilie) - Lungenasthma mit häufigen Anfällen - Aktive Geschwüre (Magen-, bzw. Darmgeschwüre), Nierenbeschwerden, Nierensteine - Plötzlich auftretende Ohnmachtsanfälle (Epilepsie, Adams-Stockes Syndrom) - Chronischer Alkoholismus, schwere Leberschrumpfung - Nässendes Ekzem, extensive Wunden - Hyperthyreose mit organischen Beschwerden verbunden (Hyperthyreose) - unkompensierte Zuckerkrankheit - große Gewichtsabnahme, bzw. -zunahme - Die ersten sechs Wochen nach therapeutischer Röntgenbehandlung - Schwangerschaft - Krankheiten, die mit einer partikularen oder vollen Lähmung des Zentralnervensystems verbunden sind - Parkinson-Krankheit - Geisteskrankheiten.
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